Im Jahre 2004 hat die Aktion Mensch die Förderung für dieses Projekt für drei Jahre übernommen. Ziel ist, Babys und Kleinkinder vor Vernachlässigung und Gewalt zu schützen. Wir wollen im Sinne eines "sozialen Frühwarnsystems" Eltern und Kinder zum frühestmöglichen Zeitpunkt erreichen und Unterstützung anbieten, bevor es zu Eskalationen kommt.
Wir wissen, dass exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterstörungen für die Familien extrem belastend sind. Eltern kommen in akute Überforderungssituationen, in denen sie das Baby anschreien und schütteln. Die körperlichen Folgen können für das Kind tödlich sein. Die Schäden in der Eltern-Kind-Beziehung sind auf den ersten Blick meist nicht sichtbar, sind aber nicht weniger gravierend. Eltern, die schon sehr früh die Erfahrung machen, ihr Kind nicht trösten und beruhigen zu können, trauen sich auch bei späteren Problemen weniger Einfluss auf ihr Kind zu.
Unser Angebot besteht zurzeit aus drei Bestandteilen, die aufeinander abgestimmt und flexibel kombinierbar sind.